Jordanien-Pur – Individuell & Erlebnisreich

Reisen Sie gerne individuell? Sind Sie ein Liebhaber des Individuellen? Haben Sie Lust auf Jordanien, Lust auf eine Trekking-Tour durch die ostarabische Wüste? Interessiert Sie die antike Felsenstadt Petra? Haben Sie Sehnsucht nach der Stille des faszinierenden Naturschauspiels Wadi Rum? Oder wie wäre es mit Bergwandern oder Klettern? In den jordanischen Bergen ist das ein ganz besonderes Erlebnis.

Bereisen Sie mit uns das geheimnisvolle Land im Nahen Osten ... es liegt ganz bei Ihnen, für welches Erlebnis Sie sich entscheiden - Sie werden begeistert zurückkehren

Über Jordanien – Jordanien stellt sich vor

Haschemitisches Königreich - Informationen über Jordanien

Jordanien - Eine Brücke zwischen Ost und West, Süd und Nord. Das Haschemitische Königreich Jordanien ist ein Land von faszinierender Schönheit und aufregenden Gegensätzen, vom fruchtbaren Jordangraben bis zu den stillen, abgelegenen Wüstenschluchten. Jordanien liegt im Nahen Osten, in Vorderasien. Die Nachbarstaaten von Jordanien sind im Norden: Syrien (375 km), im Osten: der Irak (181 km) und Saudi Arabien (728km), im Süden: Saudi Arabien und der Golf von Akaba (das Rote Meer, etwa 20 km), im Westen: Palästina (97 km) und Israel (238 km). Jordanien zählt zu den so genannten Maschrek-Staaten. Vom modernen Amman, zu ständig wechselnden einsamen Schluchten. Die Bilder der alten Nabatäer (waren ein Verbund antiker nordwestarabischer Nomadenstämme) der Stadt Petra, geschnitzt aus einem Felsen vor über tausend Jahren, sind seit langem für die meisten Menschen der erste Eindruck von Jordanien. Viele denken bei Jordanien an endlose Wüsten und karge Ausgrabungsstätten, doch Jordanien begeistert die Besucher auch durch die Vielfältigkeit. Das Land bietet Schätze aus der Antike und biblische Stätten, gut erhaltene Relikte der Römer, dazu wundervolle, imposante Landschaften und beste Möglichkeiten für Trekkingabenteuer.

Die Oberfläche beträgt 89.342 km², davon sind 88.802 km² Landoberfläche und 540 km² Meeresoberfläche. Von der Landoberfläche sind 550 km² Gebirge, 10.000 km² Ebenen und 8.252 km² Täler und Kluften. Der Rest des Landes besteht aus Wüste und Halbwüste. Die Meeresoberfläche teilt sich in 446 km² für das Tote Meer und 94 km² für den Golf von Akaba. Dieser bildet neben dem Golf von Suez eine der beiden langgestreckten Buchten, in denen das Rote Meer an seinem Nordende ausläuft. Er trennt Arabien von der Halbinsel Sinai. Den Übergang zwischen dem Roten Meer und Golf von Akaba bildet an dessen Südende eine Meerenge mit Inseln und Riffen, die Straße von Tiran. Die Fläche von Jordanien ist fast genauso groß wie die Fläche von Österreich oder etwas großer als die von Bayern.

Der höchste Gipfel liegt im Süden und heißt Jabal Rum (1.734 m hoch). Der tiefste Punkt der Welt liegt in Jordanien im Toten Meer (etwa 408 m unter dem Meeresspiegel). Im Süden des Landes, am Golf von Akaba, erstreckt sich die einzige Küste Jordaniens (etwa 26 km lang). Der Golf von Akaba bildet die nordöstliche Bucht des Roten Meeres und trennt die Arabische Halbinsel von der Halbinsel Sinai.

Fauna & Flora

Bedingt durch die unterschiedlichen Klimaverhältnisse variiert auch die Vegetation. Die großen Trockengebiete und das Bergland sind nur spärlich mit Dornstrauchvegetation bewachsen. In den Steppen finden sich auch weitläufige Grasflächen wieder. Nördlich von Amman zeigt die Aufforstung erste Erfolge, es gibt größere und kleinere Waldflächen mit Zypressen, Eichen, Akazien und überwiegend Kiefern.

In der heimischen Tierwelt leben zahlreiche Arten der Tiere: Geier, Hamster und Steinadler finden sich ebenso wie Hyänen, Wildkatzen, Enten, Wölfe, Gazellen, Steinböcke und Wildziegen. Es gibt verschiedene Eidechsenarten, Schmetterlinge und Skorpione. Sie können in Jordanien zum Beispiel 24 Fledermaus-Arten vorfinden.

Bevölkerung

Die Amtssprache ist Arabisch. Ferner werden verschiedene Beduinendialekte sowie die Sprachen der Minderheiten gesprochen. Das Bevölkerungswachstum liegt bei 2,6 %; gut 37 % der Jordanier sind unter 15 Jahre alt. Infolge starker Landflucht leben etwa 79 % der Einwohner in Städten, die vor allem im Nordwesten des Landes liegen. Die Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei 72 Jahren. Jordanier betrachten sich überwiegend als Araber. Kleine ethnische Minderheiten bilden mit 0,5 % Bevölkerungsanteil Tscherkessen (kaukasisches Volk), sowie mit jeweils 1‰ Bevölkerungsanteil Armenier, Türken und Kurden. Weiterhin gibt es Gastarbeiter aus Südostasien.

Religion

Zum sunnitischen Islam bekennen sich ca. 93%. Der Islam ist in Jordanien Staatsreligion. Verschiedene christliche Konfessionen stellen etwa 5% der Bevölkerung dar. 2% entfallen auf sonstige Religionen.

Bildung & Soziales

Schulpflicht besteht für 6- bis 15-Jährige; die Analphabeten-Rate liegt bei Frauen bei 14 % und bei Männern bei 4 %. Im Land existieren acht staatliche und zwölf private Universitäten.
1983 trat ein noch lückenhaftes Sozialversicherungsgesetz in Kraft. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 14,5 %; die Inflation bei 3,4 %. Das Gesundheitswesen ist in den Städten gut ausgebaut, auf dem Land aber noch unzureichend.

Jordanien gliedert sich in zwölf Gouvernements. Diese sind:

  • Adschlun
  • Aqaba
  • Amman
  • al-Balqa
  • Dscharasch
  • Irbid
  • al-Karak
  • Ma'an
  • Madaba
  • al-Mafraq
  • at-Tafila
  • Zarqa

Städte & Kultur

Der Nationalfeiertag ist der 25. Mai (Annahme des Königstitels durch Abdullah I. 1946). Bekannt ist auch das Jerash Festival in jedem Sommer, bei dem Musiker aus vielen arabischen Nationen zusammenkommen. Amman ist die Hauptstadt Jordaniens und zählt eine Bevölkerung von ca. 2.842.629 (Stand 2010). Die Bevölkerung von Amman wird voraussichtlich von 2,8 Millionen auf fast 6,5 Millionen bis zum Jahr 2025 steigen, bedingt durch konstante und schnelle Einwanderung. Amman ist auch der Verwaltungssitz des gleichnamigen Regierungsbezirks. Es ist eine moderne Stadt, in der Muslime und Christen (10 %) zusammen leben. Die heutige Finanzmetropole begann erst nach der Staatsgründung Israels infolge der Flüchtlingsströme aus dem Westjordanland zu einer Großstadt zu wachsen.

Dort sitzen alle wichtigen Regierungsämter und wirtschaftliche Einrichtungen des Königreichs. Amman zählt zu den wichtigsten Wirtschafts- und Kulturstandorten im Nahen Osten. Ihr Name kommt ursprünglich von den Ammonitern und leitet sich von dem Namen ihres Staates Ammon ab.

Die wichtigsten Reiseziele

Petra, die verlassene Felsenstadt
Petra, die verlassene Felsenstadt, die riesigen roten Berge und riesige Mausoleen, sie haben nichts gemeinsam mit der modernen Zivilisation. Als eines der größten Wunder der orientalischen Antike verdient es die Felsenstadt Petra im wahren Wert geschätzt werden. Petra, das achte Weltwunder, ist ohne Zweifel der wertvollste Schatz und die größte Touristenattraktion im Nahen Osten. Es ist eine riesige, einzigartige Stadt in der Felswand, die von fleißigen, arabischen Menschen, die sich hier niedergelassen hatten, vor mehr als 2000 Jahren aus den Felsen geradezu herausgeschnitzt wurde.

Zarka
... ist die zweitgrößte Stadt Jordaniens und hat ca. 750.000 Einwohner. Der Name der Stadt bedeutet "Die Blaue". Diese Wüstenstadt ist ein wichtiges Militär-, Industrie- und Handelszentrum. In Zarka liegt auch die einzige Raffinerie Jordaniens. Die Stadt besitzt eine Freihandelszone, die für den Handel mit den Nachbarstaaten, insbesondere mit dem Irak, sehr wichtig ist.

Ajloun
... auch geschrieben Ajlun ist die Hauptstadt des Ajloun Governorate (obwohl es nicht die größte Stadt im Gouvernement ist). Eine hügelige Stadt im Norden von Jordanien, liegt ca.76 km nordwestlich von Amman. Sie ist bekannt für die beeindruckenden Ruinen aus dem 12. Jahrhundert. Die Ajlun Governorate hat eine Bevölkerung von über 142 Tausend Menschen, verbreitet in 27 Dörfern und Städten und Fläche von etwa 420 km². Haddad und Rabadi sind die wichtigsten christlichen Stämme in Ajloun.

Irbid oder die Braut des Nordens

"Die Braut des Nordens", wie sie in Jordanien bezeichnet wird, umfasst ca. 300.000 Einwohner. Die Universitätsstadt ist ein landwirtschaftliches und kulturelles Zentrum.

Salt (auf Arabisch: As-Salt)
... war die erste Hauptstadt des modernen Jordaniens und hat ca. 200.000 Einwohner. Sie ist etwa 30 km von Amman und auch etwa 30 km vom Fluss Jordan entfernt. Salt geniest ein mildes Klima und ist für ihre Früchte, insbesondere Feigen, Trauben und Granatäpfel, bekannt. Es befinden sich Gräber von drei biblischen und islamischen Propheten in Salt: Elias (Elia), Jad (Gad) und Shuaib (Jitro).

Kerak
... ist die Stadt im Süden. Eine Burg wurde in Kerak während der Kreuzzüge aufgebaut. Kerak ist vor allem für die Produktion von Dschameed, was für die Nationalspeise Jordaniens, dem Mansaf, als Joghurtsoße benutzt wird, bekannt. Das Schloss ist eines der drei größten Burgen in der Region, die anderen beiden sind in Syrien.
Karak, einst ein Königreich, liegt ca.140 km südlich von Amman am Highway des Königs. Eine alte Crusader - (britische Panzer des Zweiten Weltkriegs) - Festung befindet sich auf einem Hügel etwa 1000 Meter über dem Meeresspiegel und ist auf drei Seiten von einem Tal umgeben. Karak hat einen Blick auf das Tote Meer. Eine Stadt mit etwa 20.000 Einwohnern hat sich um das Schloss gebaut, mit Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert - der osmanischen Zeit. Die Stadt ist auf einem dreieckigen Plateau gebaut, mit dem Schloss an der schmalen Südspitze, aber es ist zweifellos Karak Castle, das dominiert.

Akaba
... ist die einzige Hafenstadt Jordaniens und liegt im Süden, am Roten Meer. Akaba hat ca. 80.000 Einwohner und wurde in den letzten Jahren zur Freihandelszone erklärt. Akaba bedeutet auf Arabisch „das Hindernis“ und war ein Ort von strategischer Bedeutung während der Arabischen Revolution gegen die Osmanen am Anfang des 20. Jahrhunderts.

Jerash
... ist eine alte römische Stadt zwischen Amman und Irbid. Heute leben dort ca. 80.000 Einwohner. Jerash ist berühmt für Labneh, eine salzige Art von Quark. Jerash ist auch für die Ruinen der griechisch-römischen Stadt Gerasa, auch als Antiochia am Golden River bekannt. Jerash gilt als einer der wichtigsten und am besten erhaltenen römischen Städte im Nahen Osten. Es war eine Stadt der Dekapolis. Dekapolis bezeichnet zunächst zehn antike Städte im Gebiet östlich des Jordangrabens, vom Südwestplateau des Golan bis etwa dem modernen Amman.

Madaba
... ist eine historische Stadt, die zwischen Amman und Kerak liegt. Sie hat ca. 80.000 Einwohner. Madaba hat aufgrund ihrer Kirchen und Gräber eine große Bedeutung sowohl für die Christen als auch für die Juden. Nur 30 km von Amman, an der 5.000-jährigen Kings Highway, ist eine der denkwürdigsten Orte im Heiligen Land, die Sie nach Durchlaufen einer Reihe von antiken Städten erreichen. Die erste Stadt, die Sie erreichen, ist Madaba - berühmt als die "Stadt der Mosaike".

Tafila
... ist eine bergige Stadt und liegt im Süden des Landes, die ca. 40.000 Einwohner zählt. Mount Nebo ist ein 1.000 m hoher Berg, befindet sich ca. 10km nordwestlich von Madaba, gegenüber dem nördlichen Ende des Toten Meeres. Nach alter Tradition, ist dies der Berg, von dem Moses mit seinem Gefolge das verheißene Land sah, bevor er starb.
Wegen seiner Verbindung zu Moses, ist Mount Nebo seit langem ein wichtiger Ort der christlichen Pilgerfahrt.

Tourismus

Der Tourismus macht ca. 10 % des Bruttoinlandsproduktes aus (Dienstleistungen insgesamt 72 %, darin erwerbstätig 74,7 %) und ist die zweitwichtigste Devisenquelle. Obwohl in Jordanien selbst seit über 30 Jahren Frieden herrscht, reagieren die Touristenströme sehr empfindlich auf die politischen Entwicklungen im Nahen Osten. Das Land hat zum Teil einzigartige, teilweise auch nur wenige bekannte touristische Attraktionen zu bieten: Antike Stätten und archäologische Ausgrabungen, vor allem...

  • die Felsenstadt Petra
  • das antike Gerasa (Jerash)
  • die Zitadelle von Amman
  • die Mosaiken von Madaba
  • Landschaften und Naturdenkmäler
  • die Wüstenlandschaft von Wadi Rum
  • das Tote Meer am tiefsten Punkt der Erde
  • das Taucherparadies bei Aqaba am Roten Meer, mit den nördlichsten Korallenriffen der Welt